Dienstag, 25. November 2014

(Stadt-) Landschaften auf Schabekarton

Meine Eindrücke von (Stadt-) Landschaften, die ich auf meinen Studienreisen zunächst als Skizzen gesammelt und anschließend frei mit einem Schabemesser auf Schabekartons übertragen habe. Alle Bilder haben das Format 15,2 x 10,1 cm und erinnern an Holzschnitte.

Tipp: Arbeiten auf Schabekartons eignen sich gut als Vorübung zur Kaltnadelradierung.











© Christina Weiß. All rights reserved.

Montag, 24. November 2014

Bäume, Licht und Schatten | Studie | Ätzradierung

Weitere Ätzradierungen (Studien) aus dem Jahr 2012.

Ich fertigte eine Bleistiftskizze von Bäumen, Licht und Schatten an und habe dieses Sujet anschließend in eine Radierung umgesetzt.

Zuvor überzog ich die Zink-Druckplatte beidseitig mit einer säurebeständigen Schicht (Abdecklack / Asphalt) und ritzte dann mein Motiv mit einer Radiernadel auf diese Schicht. Anschließend erfolgte der Druck auf Büttenpapier.

Technik siehe: Schneckenhäuser | Ätzradierung | Aquatinta












Bäume, Licht und Schatten | Studien | Ätzradierung auf Büttenpapier
Format ca. 29,2 x 19,3 cm | 12.01.2012 

Sonntag, 23. November 2014

Schneckenhäuser | Ätzradierung | Aquatinta

Historisches
Die Ätzradierung wurde zum Beginn des 16. Jahrhunderts in Deutschland entwickelt. Vermutlich entstand sie aus der Technik der Plattner, welche Verzierungen in Rüstungen und Waffen ätzten. Ätzradierung fand rasche Verbreitung in jenen Ländern, die in der Grafik führend waren. Im 18. Jahrhundert diente die Radierung zusammen mit dem Kupferstich der Herstellung von Buchillustrationen.

Die Druckplatte
Die ätzbare Druckplatte (aus Zink oder Kupfer) wird hierbei beidseitig mit einer säurebeständigen Schicht - dem Ätzgrund oder Abdecklack (Asphalt) - überzogen. Auf dieser Platte wird die Zeichnung spiegelverkehrt mit einer Radiernadel leicht in diese säurebeständige Schicht eingeritzt. Es folgt ein Säure-Bad, wobei die Säure das Metall an den eingeritzten Stellen ätzt.

Zur Einfärbung von Flächen wird die Aquatinta-Technik verwendet. Aufgestreute Kolophoniumkörner werden durch Erwärmen geschmolzen und lassen nach dem Ätzvorgang eine unregelmäßige raue Oberfläche entstehen.

Das Ätzen
Je nach Zeitdauer der Säureeinwirkung werden die Linien stärker oder schwächer. Sollen einzelne Partien kräftiger erscheinen, werden die übrigen ebenfalls mit der säurebeständigen Schicht bedeckt und die Platte wieder ins Säure-Bad gelegt. Eine einzelne Druckplatte kann so eine Reihe von Ätzvorgängen aufweisen. Erzielt wird damit im Druck eine Abstufung vom hellsten Grau bis zum tiefsten Schwarz. Der entscheidende Schritt zur künstlerischen Entfaltung der Radierung lag in der Erfindung des stufenweisen Ätzens.

Der Druck
Nach Entfernung des Ätzgrundes mit Terpentin wird die Platte mit der Druckfarbe eingefärbt und mit Spachtel, Leinengaze und zuletzt durch Wischen mit dem Handballen soweit von Farbe gereinigt, dass nur die tiefer liegenden, druckenden Plattenteile farbtragend sind. Die Druckfarbe wird beim anschließenden Druck an das Druckpapier wieder abgegeben. Ein angefeuchtetes Blatt Tiefdruckpapier (Büttenpapier) wird mit einem Druckfilz zur besseren Druckübertragung und zwei Eisenplatten unter hohem Druck zwischen zwei Walzen durchgezogen. Das Papier wird in die Vertiefungen gedrückt und nimmt die Farbe auf. (Quelle: Wikipedia und persönliche Praxis)


2012 experimentierte ich zu Beginn meines Kunststudiums mit Techniken der Radierung. Hier sind einige Farbstudien, die ich jeweils aus einer Mischung von schwarzer und gelber Druckfarbe erstellt hatte. Dabei änderte ich bei jedem Druck das Mischungsverhältnis der Farben.


 
Schneckenhäuser
Ätzradierung auf Büttenpapier
12,5 x 20,7 cm

Bei diesen sechs Studien hatte ich zuvor den Hintergrund der Druckplatte für die Aquatinta-Technik vorbereitet (s.o. unter Druckplatte).




 Farbstudien | Ätzradierungen | Aquatinta auf Büttenpapier
10,4 x 18,9 cm

© Christina Weiß. All rights reserved.

Donnerstag, 20. November 2014

Intercontinental Biennial of Small Graphics | Inter-Art in Aiud, Romania

Ich nehme mit zwei Radierungen an der interkontinentalen Biennale
für Kleingrafik in Rumänien teil.


Schneckenhäuser
Ätzradierung, Aquatinta auf Büttenpapier
20,7 x 12,5 cm
2012


Zierbanane
Kaltnadelradierung auf Büttenpapier
27 x 21 cm
2012

Die "Inter-Art" Stiftung und das "Liviu Rebreanu" Kultur Zentrum organisieren in diesem Jahr die fünfte Edition der "Inter-Art" - eine interkontinentale Biennale für Kleingrafik in "Aiud | Stadt der Künste". Die Grafiken der teilnehmenden Künstler aus allen Kontinenten werden in vier Ausstellungen an vier verschiedenen Orten vom 21.11. bis 22.11.2014 gezeigt.

The "Inter-Art" Foundation and the "Liviu Rebreanu" Cultural Center Aiud are organising in 2014 the fifth edition of the "Inter-Art" Intercontinental Biennial of Small Graphics, in Aiud. The Biennial inaugurates a new tradition in Aiud, so as to illustrate its title of CITY OF ARTS. Furthermore, this Biennial is one of its kind, if we think about what intercontinental means, as the organizers are counting on the participation of artists from all the continents and decided to break down the event into four segments representing four geographical areas, comprising all the continents: Europe, North and South America, Asia, Africa and Oceania. Four exhibitions will be organized in four different locations in November 21th - 22th, 2014. (© www.inter-art.ro)

Organized by
"Inter-Art" Foundation Aiud, Romania
"Liviu Rebreanu" Cultural Center Aiud, Romania
Alba County Council, Romania
City Hall - Local Council Aiud, Romania
"Augustin Bena" Center of Culture Alba

Romania in partnership with the “Echanges & Partage” Association France

Auflistung der 89 ausgewählten und ausstellenden Künstler 
aus 30 Ländern und allen Kontinenten

© www.inter-art.ro

© www.inter-art.ro

Fotos von der Eröffnung
am 21.11.2014 in den "Inter-Art" Gallerien Aiud

 Opening
Friday, 21st November 2014, 16:00 PM
Place: "Inter-Art" Galleries Aiud

Presented by

Dorel Găină prof. univ. dr.
Ioan Hădărig art director


© www.inter-art.ro

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